See, Wald,Meditierende

In einer Situation, die der Körper als Stress bewertet, schüttet der Körper verschiedene Stoffe aus, um in Sekundenbruchteilen sämtliche Kräfte zu mobilisieren um entweder zu kämpfen oder zu flüchten. Blitzartig schlägt das Herz schneller, der Blutdruck steigt, die Atmung beschleunigt sich, die Muskeln sind zu Höchstleistungen bereit, das Gehirn ist hellwach und sogar die Körpertemperatur steigt.

Hat der Körper lange genug Zeit sich zu erholen legen sich diese Symptome schnell wieder.

Aber meist steht schon der nächste Stress an noch bevor sich die vorherige Situation vollkommen beruhigt hat.

Irgendwann kommt der Punkt, wo man merkt: irgendwas stimmt nicht mehr. Man ist oft krank, fühlt sich ständig müde, schläft nachts nicht mehr gut. Gedanken kreisen ständig im Kopf und auf ein gutes Buch oder auf den Zeitungsartikel kann man sich schon lange nicht mehr konzentrieren.

Natürlich kann man sich nicht immer den Anforderungen der Umwelt entziehen, aber man kann sich dann und wann eine Auszeit gönnen und etwas für sich tun. Neben moderater Bewegung helfen Autogenes Training und Progressive Muskelentspannung zu entspannen und den negativen Symptomen entgegenzuwirken.

Autogenes Training führt zur Tiefenentspannung bei vollständigem Bewusstsein. Durch (Auto-)Suggestionen versinkt man immer mehr in sich selbst und schaltet die Außenwelt komplett ab.

Bei der Progressiven Muskelentspannung wird durch Anspannen und Entspannen verschiedener Muskelgruppen und der bewussten Wahrnehmung dessen, ein Zustand der Ausgeglichenheit erreicht. Man nimmt den eigenen Körper wieder stärker wahr und erkennt damit schneller Verspannungen und Unausgeglichenheit.